Valentina Mayr
DON’T LISTEN
Eine Bildhauerin will gerade anfangen, ihren Holzblock zu bearbeiten, doch dann wird sie von ihren eigenen Zweifeln aufgehalten. Diese sprechen durch einen Spiegel so lange auf sie ein, bis sie den Druck nicht mehr aushält und wegrennt. Ein Schnitt zeigt mich dann in der Gegenwart vor dem PC, wie ich genau diesen Film schneide. Die Bildhauerin stellt meine eigene Vergangenheit dar, und beim Editieren höre ich wieder dieselben negativen Stimmen in meinem Kopf. Dieses Mal höre ich aber nicht auf sie, sondern lade den Film fertig herunter und schicke ihn ein, weil meine Zweifel nicht länger über mich siegen sollen.
Nach meiner Ausbildung zur Bildhauerin habe ich meine Leidenschaft für das Filmen entdeckt. Angefangen hat alles damit, dass ich ein Jahr lang meine Kamera überallhin mitgenommen habe – egal ob beim Skaten oder Surfen. Aus dem Spaß an diesen Freizeitvideos wurde schnell eine richtige Begeisterung: Ich habe mir immer besseres Equipment gekauft und mir den Schnitt sowie die Kameraarbeit komplett selbst beigebracht. Inzwischen drehe ich hobbymäßig auch Videos auf Automessen, aber ich möchte mich ständig weiterentwickeln und noch mehr lernen. Für mich ist das Filmen zu einem Antrieb geworden, immer besser zu werden und meine eigenen Grenzen im Kopf zu überschreiten.
Die anderen Mitwirkenden werden im Abspann genannt 🙂
