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Elena ackerer

Mirror, mirror on the wall: why am I never pretty enough

Mein Bild „Mirror, mirror on the wall: why am I never pretty enough“ habe ich auf eine 80 x 100 cm große Leinwand gezeichnet. In einer Welt, die immer digitaler wird, sind wir tagtäglich von den schönsten Menschen auf Social-Media umgeben. Der Algorithmus ist so programmiert, dass Personen, die eher dem Schönheitsstandard entsprechen, eine gewisse Reichweite erlangen. Es gibt außerdem nicht nur einen Schönheitsstandard, dem man entsprechen muss, um im jeweiligen Land/Region als schön gewertet zu werden. Es gibt viele verschiedene, sie alle versuchen unrealistische Körper und Gesichter zur Norm zu machen. Auf meinem Bild ist eine Frau zu sehen, die sich selbst umarmt und von ihrem „Spiegel“ wegschaut. Der Spiegel ist gleichzeitig ein Smartphone und auf diesem sind viele unrealistische Schönheitsstandards abgebildet. Der Raum soll kühl und leer wirken, bis auf dem Magazin und der Broschüre, damit wollte ich zeigen, dass sich viele Menschen in ihrem eigenen Körper oft „fremd“ fühlen. Das blaue Licht vom Spiegel symbolisiert die Angst, Trauer und den Druck, den man verspürt, wenn man das Gefühl hat, man müsse den Schönheitsstandards entsprechen. Das Rot in vielen Ecken und Schatten hingegen, symbolisiert die Gefahren, die viele invasive Schönheitsoperationen mit sich bringen. Die Frau, die sich selbst in den Armen hält, möchte sich eigentlich gar nicht ändern, fühlt sich aber zunehmend unwohler in ihrem „nicht perfekten“ Körper und hält sich selbst fest, in einem Versuch nicht am Ende doch sich selbst zu verlieren.

Mein Name ist Elena Ackerer, ich bin 16 Jahre alt und male immer schon gerne. Mittlerweile haben sich sehr viele Werke zuhause angesammelt. Die Kiste mit Kinderzeichnungen ist voll, an den Wänden hängen überall Zeichnungen und Bilder und in meinem Zimmer stehen Leinwände jeglicher Größe. In einem Kasten in meinem Zimmer sind nur Zeichenutensilien, doch alles, was zu groß für den Kasten ist, ist im restlichen Raum verteilt. Ich liebe es neue Zeichentechniken auszuprobieren und herauszufinden, wie ich verschiedene Kunststile ausprobieren und nach meinen Präferenzen verändern kann. Zeichnen ist wie eine Meditation für mich, durch die ich mich ausdrücken kann und durch die ich zeigen kann was mich beschäftigt.

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